Volkswirtschaftliche Fakultät
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Studie von Amelie Wuppermann zu ADHS-Diagnosen bei Schulkindern

11.08.2015

Kinder, die erst kurz vor dem Stichtag der Einschulung sechs werden, bekommen häufiger die Diagnose ADHS als ihre älteren Klassenkameraden.

Wenige Wochen oder Tage zwischen Geburtstag und Stichtag können gravierende Konsequenzen haben: Kinder, die im Monat vor dem Stichtag für die Einschulung geboren wurden und daher bei der Einschulung sehr jung sind, erhalten häufiger eine ADHS-Diagnose – und eine medikamentöse Therapie – als jene Kinder, die im Monat nach diesem Stichtag geboren wurden und daher im Regelfall bei der Einschulung beinahe ein Jahr älter sind als die jüngsten. Zu diesem Ergebnis kommt Amelie Wuppermann als Erstautorin einer Studie, die sie gemeinsam mit Wissenschaftlern des Versorgungsatlas, einer Einrichtung des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung, durchgeführt hat.

Mehr Informationen finden Sie in der Pressemeldung der LMU.

Die Studie ist unter versorgungsatlas.de verfügbar.