Volkswirtschaftliche Fakultät
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Peter Schwardmann ist neues Mitglied des Jungen Kollegs der Bayerischen Akademie der Wissenschaften

In seinem Forschungsvorhaben untersucht Peter Schwardmann die Ursachen und Folgen der Selbstüberschätzung.

27.03.2017

Hunderte Studien dokumentieren, dass sich viele durchschnittliche Personen für überdurchschnittlich fähig, attraktiv und nett halten. Solche Selbstüberschätzung kann zu teuren Fehlentscheidungen führen und verheerende Folgen haben. In seinem Forschungsprojekt, untersucht Peter Schwardmann anhand von Labor und Feldexperimenten ob dem menschlichen Hang zur Selbstüberschätzung vor allem hedonistische oder eher strategische Motive unterliegen. Macht uns ein gutes Selbstbild einfach glücklich, oder besitzt es auch instrumentellen Wert, in dem es uns zu größerer Überzeugungskraft und zu mehr Durchhaltevermögen verhilft?


Die im Jungen Kolleg vertretenen Forschungsprojekte zeichnen sich durch bedeutende Fragestellungen der Geistes- und Sozialwissenschaften sowie der Natur- und Technikwissenschaften aus, insbesondere an den Schnittstellen der etablierten Wissenschaftsgebiete.


Ein entscheidendes Kriterium für die Aufnahme in das Kolleg ist der innovative, kreative Charakter eines Vorhabens. Wissenschaft lebt vom Dialog. Die Kollegiatinnen und Kollegiaten nehmen daher jährlich an einer Reihe von Veranstaltungen teil bzw. organisieren diese eigenverantwortlich, wie beispielsweise Workshops, interdisziplinäre Kolloquien oder Kaminabende zu aktuellen wissenschaftlichen und wissenschaftspolitischen Themen.